Dienstag, 19. Oktober 2010

time to celebrate




















Nach einer weiteren soliden Arbeitswoche mit einer kleinen krankheitsbedingten Unterbrechung kam am letzten Mittwoch nun endlich, wovon uns so lange vorgeschwaermt wurde. Das sagenumwobene Festival Durga Puja sollte bis Sonntag wohl so ziemlich ganz Westbengalen auf den Beinen halten, fuer ungeheure Lautstaerkepegel in den Strassen sorgen und (ganz nebenbei) dem Sieg der Goettermutter Durga ueber diverse boese Daemonen huldigen.

Konkret sieht das jaehrlich wiederkehrende Spektakel folgendermassen aus: die ersten vier Tage lang pilgern alle Leute zu sogenannten Pandals, recht grossen (bis zu ca. 15m hoch), aus beliebigen Materialien zusammengeschusterten Huetten/ Zelten. In denen findet man ein immer wieder aehnliches Goetzenszenario, naemlich das des Sieges Durgas, die fuer ihren glorreichen Triumph die Kraft und Macht anderer Goetter (u.a. Ganesh) zur Verfuegung gestellt bekommt. So stroemen also froehliche Menschenmassen durch die Strassen in und um Kolkata. Bis schliesslich der fuenfte und abschliessende Tag anbricht, an dem die teilweise wirklich aufwenig und detailverliebt aufgemachten Statuen erst auf Lastwagen gehieft, von lauter Musik und feiernder Menschenmeute begleitet, zum Hooghly transportiert werden, wo eine Handvoll starker Burschen sie unter tosendem Jubel in den Fluss schmeissen.
Dazu habe ich noch ein paar Bilder rausgesucht, die das Ganze vielleicht noch etwas greifbarer und anschaulicher machen (zum Vergroessern klicken):


























































































































































Abtransport zum Hooghly


Mankundu Trommeltruppe


Abladen vom LKW


Versenkt!


Ich habe mir vorgenommen, diesen zweiwoechigen Rhythmus beizubehalten, was die Veroeffentlichung von Posts angeht. Also bleibt gespannt auf weitere Eindruecke, Berichte und Geschichten aus Mankundu, Hooghly, West Bengal, India!


Schoenen Gruss,
Richard

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